wpShopGermany – Das Modul Produktartikel und seine Tücken

Mit der Einführung des kostenpflichtigen Zusatzmoduls  Produktartikel können endlich Produkte automatisch in WordPress Artikel integriert werden. Die Anwender sparen Zeit, machen weniger Fehler und können alle zusätzlichen Funktionen nutzen, die WordPress an Bord hat. Diese Funktion hätte auch in die Standardversion integriert werden können. Aber für 15 EUR halten sich die Kosten in akzeptablen Grenzen.

Bisher gab es nur zwei Möglichkeiten, Produkte in WordPress Artikel zu integrieren. Man konnte das Produkt mit einem Shortcode einfügen oder dem Produkt einen Artikel zuordnen. 

In beiden Fällen war Handarbeit nötig. Wurde das Produkt per Shortcode integriert, war eine automatische Verlinkung, etwa aus dem Warenkorb, nicht möglich. Bei gelöschten Produkten musste der Shortcode manuell entfernt werden.

Mit den Produktartikel steht nun eine automatische Funktion zur Verfügung. Ist das Modul aktiviert, erstellt wpShopGermany mit dem Produkt auch einen WordPress Artikel. Dabei handelt es sich allerdings um einen Custom Post Type.

Nach der Aktivierung des Modul sind einige Kleinigkeiten zu beachten. Damit die Produkte angezeigt werden, muss unter Shop > Konfiguration > Modul > ProduktArtikel der Haken bei »Direkt im Frontend anzeigen« gesetzt sein.

Screenshot des Moduls Produktartikel

Man kann nun verschiedene Templates wählen für die Darstellung im Blog, in der Ansicht der Kategorie und der Suche. Das setzt natürlich voraus, dass entsprechende Templates angelegt wurden. Die Integration von Facebook, Google+ und Twitter blendet automatisch Social Media Buttons unter dem Produkt ein.

In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die URL zu einem Produktartikel einen Fehler 404 erzeugt (Seite nicht vorhanden). In diesem Fall sollten die Einstellungen für die Permalinks einfach noch einmal gespeichert werden (Dashboard > Einstellungen > Permalinks). »Das URL Path Segment« sollte immer überprüft werden, da es keine Leerzeichen, Sonderzeichen, Umlaute etc. enthalten darf. In der Regel werden diese Zeichen automatisch entfernt.

Screenshot des Moduls Produktartikel

In der aktuellen Version 3.1.4 gibt es leider ein Problem mit mehrsprachigen Seiten. Die automatisch erzeugten Links weisen immer auf die Standardsprache und werden beim Umschalten mit qTranslate nicht angepasst. Hoffentlich wird das in einer der nächsten Versionen gefixt.

Im WordPress Dashboard werden die Produktartikel übrigens unter der jeweiligen Kategorie zwar gezählt. Ein Klick auf den Link führt aber nicht zu den Artikeln. Das ist eine Eigenart von WordPress. Custom Post Types werden grundsätzlich nicht im Dashboard angezeigt. Dazu müsste man sie erst registrieren.

Ich empfehle das Modul dringend als Ersatz für die Produktgruppen, da es nahezu unendliche Möglichkeiten bietet.

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